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17.12.2018 - Gemeinde Eppendorf und Telekom Deutschland GmbH schließen Vertrag zum Breitbandausbau


(© Gemeinde Eppendorf)

„Mit dem Vertragsabschluss in Eppendorf beginnt nun die Umsetzung des ersten Ausbauprojektes im Landkreis Mittelsachsen

entsprechend der aktuellen Förderrichtlinie zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“, erklärt der Regionalverantwortliche der Region Chemnitz des Breitbandkompetenzzentrums in Sachsen, Stefan Wenzel. Der Geschäftsführer der Broadband Academy GmbH Tobias Tippelt, der die Gemeinde Eppendorf beim Ausbau beratend unterstützt, blickt auf ein Jahr intensiver Arbeit zurück und schätzt ein: „Die Auftragsvergabe innerhalb eines Jahres abzuschließen – und das bei europaweiter Ausschreibung – damit ist das Eppendorfer Projekt das schnellste, das wir derzeit betreuen“.

Der Regionalmanager der Telekom Deutschland GmbH, Hendrik König, informiert, dass nun ab Frühjahr 2019 die Fein- und Genehmigungsplanung startet. Den Baubeginn des geförderten Ausbaus erwartet er für Mitte 2019. Dabei werden ca. 2,2 km Tiefbauarbeiten nötig sein, 14 km Glasfaser verlegt und unter anderem die Heiner-Müller-Schule sowie das Gewerbegebiet mit Bandbreiten von bis zu 1 GBit/s erschlossen. Laut Regionalmanager König wird die Telekom Deutschland GmbH den geplanten Eigenausbau und den geförderten Ausbau aufeinander abstimmen. Deshalb wird derzeit schon der sogenannte Nahbereich um den Hauptverteiler der Telekom ausgebaut. Ca. 110 Haushalte werden bis zum III. Quartal 2019 über eine Bandbreite von bis zu 100 Mbit/s verfügen. Ca. 310 Haushalte auf  der Freiberger und der Karl-Liebknecht-Straße in Eppendorf werden ab ca. Juli 2019 ebenfalls über diese Bandbreite verfügen können. Ca. 140 Haushalte in Kleinhartmannsdorf wurden schon 2018 mit 100 Mbit/s angeschlossen.

Der Bürgermeister der Gemeinde Eppendorf, Axel Röthling, bedankte sich bei allen Beteiligten, die den Vertragsabschluss noch im Jahr 2018 ermöglicht haben. „Aufgrund der Rahmenbedingungen war der Vertragsabschluss bis Jahresende 2018 zwingend erforderlich. Eine Verschiebung über den Jahreswechsel hinaus hätte uns enorme Schwierigkeiten verursacht. Besonders erwähnen möchte ich die Landesdirektion, Dienststelle Chemnitz, die die letzte Änderung im Förderbescheid innerhalb von 24 Stunden bearbeitet hat, um unserem Projekt zu helfen. Aus heutiger Sicht sind damit bis Ende des Jahres 2020 alle unterversorgten Adressen in unserer Gemeinde, die sogenannten „weißen Flecken“, mit einem Breitband-Internetanschluss versorgt“, so Röthling.

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