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09.05.2018 - WiFi4EU: Sächsische Kommunen registrieren sich für EU-Förderprogramm


(© BKZ Sachsen)

Die sächsischen Kommunen zeigen großes Interesse am EU-Förderprogramm „WiFi4EU“

Zahlreiche Kommunen haben sich bereits auf dem Webportal der Europäischen Kommission registriert, um sich ab Mitte Mai 2018 um Fördermittel der Europäischen Union bewerben zu können.

Mit WiFi4EU will die Europäische Union (EU) sächsische Kommunen zukünftig bei der Installation von WLAN-Hot-Spots unterstützen. Ziel des Programms ist es, Einheimischen und Touristen Zugang zu leistungsfähigem Internet an zentralen Orten des gemeinschaftlichen Lebens, wie bspw. in Parks, auf öffentlichen Plätzen, in Bibliotheken und in öffentlichen Gebäuden, zu gewähren.

Seit März 2018 können sich Städte und Gemeinden auf dem Webportal „WiFi4EU“ der Europäischen Kommission registrieren. Die Registrierung ist Voraussetzung, um sich am 15. Mai 2018 – wenn die erste Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen veröffentlicht wird – für Fördermittel bewerben zu können.

Das Interesse der sächsischen Kommunen an dem EU-Förderprogramm ist sehr groß: Bisher haben sich 77 Kommunen aus Sachsen auf dem WiFi4EU-Webportal registriert. Diese große Zahl an registrierten Kommunen zeigt, dass das Thema Digitalisierung vor Ort angekommen ist. Viele Kommunen haben erkannt, dass sie durch das öffentliche WLAN-Angebot an Attraktivität – sowohl bei Touristen als auch bei Einheimischen – gewinnen.

Bisher ist jedoch offen, ob sich alle Kommunen, die auf dem Webportal registriert sind, auch tatsächlich im Mai um Fördermittel bewerben werden. Kommunen, die ihre Bewerbungsunterlagen einreichen wollen, müssen in jedem Fall schnell sein: Die Vergabe der Fördermittel erfolgt im Rahmen des sogenannten „Windhundverfahrens“. Das heißt, dass die Fördergutscheine in der Reihenfolge des Eingangs der Bewerbungen vergeben werden sollen – getreu dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“.

Es ist allerdings davon auszugehen, dass im Rahmen des ersten Förderaufrufes nicht alle sächsischen Kommunen berücksichtigt werden können: Lediglich 1.000 Gemeinden sollen – europaweit –beim ersten Aufruf Fördermittel erhalten. Rein rechnerisch bestehen daher nur geringe Chancen, dass alle sächsischen Kommunen im ersten Aufruf bedacht werden können.

Für Kommunen gibt es neben WiFi4EU aber auch noch andere Fördermöglichkeiten, die sie für die Installation von WLAN-Hot-Spots in Anspruch nehmen können. So sieht die Richtlinie Digitale Offensive Sachsen in Teil B ebenfalls die Förderung von WLAN-Hot-Spots an touristisch relevanten Orten vor. Im Rahmen dieser Landesförderung konnten bereits mehrere sächsische Kommunen erfolgreich WLAN-Projekte realisieren.

Kommunen, die sich für eine WLAN-Förderung interessieren, können sich jederzeit gern an das Breitbandkompetenzzentrum Sachsen wenden. Wir beraten Kommunen zu den bestehenden Fördermöglichkeiten und unterstützen sie bei der Beantragung von Fördermitteln.

Nähere Informationen zu WiFi4EU finden Sie auf folgenden Seiten: https://www.digitale.offensive.sachsen.de/14301.html sowie https://www.digitale.offensive.sachsen.de/14273.html

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