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21.03.2018 - WiFi4EU: Registrierung für EU-Förderung von WLAN-Hot-Spots startet


(© BKZ Sachsen)

Am 20. März 2018 fiel der Startschuss für das WiFi4EU-Webportal. Ab sofort können sich Städte und Gemeinden in ganz Europa auf dem Webportal der Europäischen Kommission registrieren.

Die Registrierung ist Voraussetzung, um sich ab Mitte Mai 2018 für Fördermittel der Europäischen Union zur Installation von WLAN-Hot-Spots bewerben zu können.

Mit WiFi4EU unterstützt die Europäische Union (EU) Städte und Gemeinden zukünftig bei der Installation von WLAN-Hot-Spots. Hierfür erhalten die Kommunen Gutscheine im Wert von 15.000 Euro. Ziel des Programms ist es, Einheimischen und Touristen Zugang zu leistungsfähigem Internet an zentralen Orten des gemeinschaftlichen Lebens, wie bspw. in Parks, auf öffentlichen Plätzen, in Bibliotheken und in öffentlichen Gebäuden, zu gewähren. Bis 2020 stehen 120 Millionen Euro aus dem EU-Haushalt zur Verfügung, um europaweit frei zugängliche WLAN-Hot-Spots zu installieren.

Mit dem Webportal Wifi4eu.eu, auf dem sich Städte und Gemeinden seit dem 20. März 2018 registrieren können, startet die Europäische Kommission die erste Phase des Bewerbungsverfahrens für das Förderprogramm. Eine Registrierung der Kommunen ist dabei zwingend notwendig, um sich überhaupt für Fördermittel bewerben zu können.

Im Rahmen der zweiten Phase des Bewerbungsverfahrens fordert die Europäische Kommission die Städte und Gemeinden auf, Projektvorschläge einzureichen. Die erste Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen wird voraussichtlich am 15. Mai 2018, um 13 Uhr veröffentlicht. Dabei ist es für die Kommunen wichtig, ihre Unterlagen schnellstmöglich einzureichen, da die Vergabe der Fördermittel im Rahmen des sogenannten „Windhundverfahrens“ erfolgen soll. Das heißt, dass die Gutscheine in der Reihenfolge des Eingangs der Bewerbungen vergeben werden sollen – getreu dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“.

Nach Abschluss der Bewerbungsphase wird die Europäische Kommission 1.000 Gemeinden bekannt geben, die Mittel im Rahmen der ersten Aufforderung zur Bewerbung erhalten. Dabei wird jedoch die geografische Ausgewogenheit gewahrt; jedes teilnehmende Land erhält mindestens 15 Gutscheine.

Die EU plant, in den kommenden zwei Jahren vier weitere Aufforderungen zur Bewerbung zu veröffentlichen – dadurch soll die Anzahl der profitierenden Bewerber auf bis zu 8.000 ansteigen.

Was bedeutet das für sächsische Kommunen?

Sächsische Kommunen, die Fördermittel im Rahmen des WiFi4EU-Programms in Anspruch nehmen wollen, sind aufgerufen, sich zeitnah auf dem Webportal der Europäischen Kommission zu registrieren und ihre Bewerbungsunterlagen vorzubereiten. Das Breitbandkompetenzzentrum Sachsen unterstützt sie gern bei der Vorbereitung und steht ihnen als Ansprechpartner jederzeit für Fragen zur Verfügung.

Weiterführende Informationen zu WiFi4EU finden Sie auf unserer Website sowie in der Pressemitteilung der Europäischen Kommission. Über folgenden Link gelangen Sie außerdem zu dem WiFi4EU-Webportal: https://www.wifi4eu.eu/#/home

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