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21.11.2017 - WiFi4EU – Fördermittel für WLAN-Hot-Spots können ab Januar beantragt werden


(© BKZ Sachsen)

Im Februar 2018 startet der erste Förderaufruf zur Förderung von WLAN-Hot-Spots – Anträge können voraussichtlich ab Januar gestellt werden. Der genaue Zeitplan sowie die Rahmenbedingungen für die Antragstellung wurden am 21. November 2017 auf der Konferenz Broadband Days 2017 vorgestellt.

Demnach soll der erste Förderaufruf ein Budget von 15 Mio. Euro umfassen. Es ist geplant, dass für jedes Mitgliedsland mindestens 15 Voucher (Fördergutscheine) bereitstehen, um eine geografische Ausgewogenheit zu garantieren. Die Vergabe der Fördermittel soll im Rahmen des sog. Windhundverfahrens erfolgen, bei dem die Auswahl der Projekte in Reihenfolge der Beantragung bzw. der Registrierung auf dem Antrags-Portal erfolgt – getreu dem Motto „first come, first serve“. Die Bewerbung steht dabei nur Kommunen und kommunalen Verbänden offen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine Bewerbung jedoch noch nicht möglich. Das EU-Portal, auf dem die Anträge gestellt werden können, soll erst im Januar online geschaltet werden.

Das WiFi4EU-Förderprogramm sieht vor, bis 2020 in insgesamt 6.000 bis 8.000 europäischen Kommunen WLAN-Hot-Spots zu installieren. Insgesamt sind mehrere Förderaufrufe geplant, die halbjährlich stattfinden sollen.

Mit einem Fördervolumen von 120 Mio. Euro fördert die EU zu 100 % die Errichtung von WLAN-Hot-Spots (bei einer Zweckbindungsfrist von drei Jahren). Ziel der EU ist es, Einheimischen und Touristen Zugang zu leistungsfähigem Internet an zentralen Orten des gemeinschaftlichen Lebens, wie bspw. in Parks, auf öffentlichen Plätzen, in Bibliotheken und in öffentlichen Gebäuden, zu gewähren.

Das Förderprogramm steht auch sächsischen Kommunen zur Verfügung. Es kann insbesondere dort, wo die Richtlinie DiOS Teil B des Freistaates Sachsen nicht anwendbar ist, eine gute Ergänzung sein. Sächsische Kommunen sind daher aufgerufen, sich mit dem neuen Förderinstrument auseinanderzusetzen und zu prüfen, inwiefern eine Förderung für Sie in Frage kommen könnte.

Das Breitbandkompetenzzentrum berät die Kommunen zu den unterschiedlichen Förderprogrammen und unterstützt sie bei der Fördermittelbeantragung.

 

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