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10.11.2017 - „WLAN.Sachsen“ – Breitbandkompetenzzentrum informiert zu Fördermöglichkeiten von WLAN-Hot-Spots


(© BKZ Sachsen)

Videotelefonate auf dem Marktplatz, die Stadt mit einer Virtual-Reality-App erkunden, fürs Arbeiten mit dem Laptop ins Café gehen

– mit schnellem, kostenlosen WLAN für moderne Kommunikations-, Informations- und Unterhaltungsangebote können Gemeinden touristisch noch attraktiver werden.
Wie Gemeinden dies praktisch umsetzen können, war Gegenstand einer vom Breitbandkompetenzzentrum Sachsen organisierten Veranstaltungsreihe mit dem Titel „WLAN.Sachsen“. Vom 6. bis 9. November konnten sich sächsische Kommunen in Freital, Borna und Rochlitz über Refinanzierungsmöglichkeiten, die technischen Anforderungen sowie die bestehenden Fördermöglichkeiten informieren.
Für die Kommunen ist vor allem die Finanzierung von WLAN-Hot-Spots ein zentrales Thema. Christopher Scholz vom Breitbandkompetenzzentrum Sachsen ging in seinem Vortrag daher insbesondere auf das Förderprogramm des Freistaates Sachsen ein. Mit der Richtlinie DiOS Teil B fördert der Freistaat die Einrichtung von WLAN-Hot-Spots an touristisch relevanten, öffentlichen Orten. Es stellt damit eines der zentralen Förderinstrumente für die sächsischen Kommunen dar.
Darüber hinaus wies Herr Scholz im Rahmen der Veranstaltungen auch auf die in der Planung befindliche Förderung durch die Europäische Union hin. Mit der Förderinitiative „WIFI4EU“ können nicht nur Kommunen perspektivisch Fördermittel der Europäischen Union für die Errichtung von WLAN-Hot-Spots nutzen. Insgesamt ist vorgesehen, dass bis 2020 europaweit 6.000 bis 8.000 Kommunen von der EU-Förderung profitieren werden (weiterführende Informationen finden Sie auch unter: (https://www.digitale.offensive.sachsen.de/13400.html).
Referent Felix Leupert (ALLNET GmbH) stellte technische Grundlagen, Anwendungsfälle und Lösungen für die größten Herausforderungen bei der Installation von WLAN-Hot-Spots dar. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Vorstellung des überregionalen Umsetzungsbeispiels #SH_LWAN durch Herrn Björn Schwarze (ADDIX Internet Services GmbH). Bereits während der Referate sowie zum Ausklang wurde der Workshop für rege Diskussionen genutzt, bei denen die Teilnehmer auch untereinander von den individuellen Erfahrungen der einzelnen Kommunen mit öffentlichem WLAN profitieren konnten.

Das Breitbandkompetenzzentrum plant im kommenden Jahr weitere Veranstaltungen zu dem Thema. Darüber hinaus berät das Breitbandkompetenzzentrum interessierte Kommunen auch gerne individuell zum Thema WLAN-Hot-Spots sowie zu allen weiteren Fragen rund um den Breitbandausbau.

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