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03.03.2017 - Breitbandförderung: Höchstzahl bei Bundesanträgen aus Sachsen


(© Breitbandkompetenzzentrum Sachsen)

Über Viertelmilliarde Euro Förderung in Aussicht

 

Am 28. Februar endete der nunmehr vierte Förderaufruf für das Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Aus Sachsen wurden dabei 42 Förderanträge eingereicht, hinter denen insgesamt 63 Kommunen stehen. Der Landkreis Görlitz hat über verschiedene Teilprojekte die landkreisweite Erschließung beantragt. Die anderen Anträge stammen von Städten und Gemeinden aus den Landkreisen Meißen, Sächsische-Schweiz-Osterzgebirge, Zwickau, Mittelsachsen sowie dem Erzgebirgskreis. Damit hält die Antragsdynamik aus Sachsen beim Bundesprogramm weiter an (erster Förderaufruf 3 Anträge; zweiter Förderaufruf 18 Anträge; dritter Förderaufruf 25 Anträge). Bis wann der Bund über die Anträge des vierten Förderaufrufes entscheidet ist noch offen. Mit einer Entscheidung über die Anträge des dritten Förderaufrufes wird noch im März gerechnet.

Hinter den Anträgen beim vierten Förderaufruf stehen geplante Investitionen in hochleistungsfähige Breitbandnetze mit einem Gesamtvolumen von knapp 288 Mio. Euro. Bei erfolgreicher Bewerbung könnten Bund und Freistaat diesen Ausbau mit zusammen bis zu rund 259 Mio. Euro unterstützen. Der Anteil des Freistaates Sachsen könnte dabei bis zu rund 95 Mio. Euro betragen. Nach Abschluss der Ausbauprojekte sollen über 56.800 weitere Haushalte und Unternehmen mit Anschlüssen von mit mindestens 50 Mbit/s versorgt sein. Unter anderem sollen dabei mehr als 9.100 km neue Glasfaser verlegt werden.

Staatssekretär Stefan Brangs, Beauftragter der Staatsregierung für Digitales: „Ich danke allen Kommunen und Landkreisen, die sich der Herausforderung des Breitbandausbaues gestellt haben, für ihr Engagement. Damit konnte die bisher höchste Anzahl von Anträgen beim Bund realisiert werden. Darin zeigt sich neben dem hohen Engagement der Verantwortlichen vor Ort auch die intensive Begleitung der Projekte auf dem Weg zum Antrag. Der Freistaat bekennt sich hier klar zu seiner Verantwortung, unter anderem auch durch das ab diesem Jahr den Antragstellern beratend und begleitend zur Verfügung stehende Breitbandkompetenzzentrum Sachsen. Und natürlich geht mein Appell auch wieder an die vorrangig für den Breitbandausbau verantwortlichen privaten Telekommunikationsunternehmen. Nur gemeinsam können Wirtschaft, Bund, Freistaat und die Kommunen diese enorme infrastrukturelle Herausforderung erfolgreich angehen.“

 

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