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14.09.2015 - Oberlausitz schreitet voran beim Breitbandausbau


(© Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr)

Fördermittelbescheid für den zweiten Hochgeschwindigkeitsnetzausbau übergeben.

Staatssekretär Stefan Brangs, Beauftragter der Sächsischen Staatsregierung für Digitales, übergab heute Nachmittag einen Fördermittelbescheid in Höhe von 854.000 Euro zum Ausbau des Breitbandnetzes in der Gemeinde Rietschen an Bürgermeister Ralf Brehmer. Zur Deckung der Wirtschaftlichkeitslücke werden vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr 80 Prozent der nicht gedeckten Kosten gefördert

Mit den Mitteln aus dem Landesprogramm „Digitale Offensive Sachsen“ soll ein Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetz in der ländlichen Gemeinde mit 2.600 Einwohnern aufgebaut werden. Damit ist Rietschen die zweite Kommune sowohl im Freistaat als auch im Landkreis Görlitz, in der Bandbreiten von 50 Mbit/s gefördert werden.

Staatssekretär Brangs: „Ich freue mich, dass die Ausbauphase der Digitalen Offensive Sachsen in Fahrt kommt. Gerne habe ich den Förderbescheid überreicht. Die Mittel des Freistaates sind in der Gemeinde gut angelegt. Dass wir bereits den zweiten Fördermittelbescheid für den NGA-Ausbau in die Oberlausitz bringen, zeigt den Handlungsbedarf, aber auch die Innovationskraft in der Region. Wir wollen auch hier mehr als eine solide Grundversorgung. Gemeinsam mit dem Freistaat packen die Kommunen vor Ort beim Hochgeschwindigkeitsnetz an.“

Die Gemeinde Rietschen hat sich rechtzeitig um eine Förderung im Rahmen der Digitalen Offensive Sachsen bemüht und die vorher notwendige Bedarfs- und Verfügbarkeitsanalyse zügig umgesetzt. Nach dem Willen der Staatsregierung soll der gesamte Freistaat in den nächsten Jahren von der Digitalisierung profitieren und fit gemacht werden für die Anforderungen und Herausforderungen der Zukunft.

Bürgermeister Ralf Brehmer: „Nachdem unser Ort 1867 mit der Bahntrasse Görlitz-Berlin erschlossen wurde begann der wirtschaftliche Aufschwung. Ich denke das was früher die Bahn war, ist heute das Internet. Es wird von den Wirtschaftsunternehmen sehnsüchtig erwartet und es wird uns auch als familienfreundlichen Wohnstandort attraktiver machen.“

Staatssekretär Brangs: „Die Digitalisierung der Arbeitswelt, der Wirtschaft, aber auch des alltäglichen Lebens ist voller Chancen. Aber um sie nutzen zu können, brauchen wir die richtige, bedarfsgerechte digitale Infrastruktur. Hier hat Sachsen noch Entwicklungspotenzial. Dank engagierter Bürgerinnen und Bürger und Kommunalpolitiker wie hier in Rietschen, wird es uns gelingen, dieses Potenzial zu nutzen und Sachsen für seine Zukunft in der digitalen Welt fit zu machen.“

Hintergrund:
Der Eigenanteil der Kommune an der Finanzierung der Wirtschaftlichkeitslücke beträgt im Landkreis Görlitz derzeit 20 Prozent. Aktuell beträgt die Versorgung mit mindestens 50 Mbit/s in der Gemeinde Rietschen nur 3,6 Prozent.

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